Treppenbau – Pfadfinder bauen auf der Jugendfarm eine Treppe

Am vergangenen Samstag gab es auf der Jugendarm einen großen Arbeitseinsatz: Eine Gruppe Pfadfinder…

Am vergangenen Samstag gab es auf der Jugendarm einen großen Arbeitseinsatz: Eine Gruppe Pfadfinder erklärte sich bereit, für die teilnehmenden Kinder des Osterferienprogramms eine Treppe auf dem oberen Gelände der Jugendfarm zu bauen. Dort stehen die Bauwägen, die während des Ferienprogramms intensiv genutzt werden.

Früh morgens ging es zunächst in den Wald bei Breuningsweiler. Ein befreundeter Förster zeigte den Jugendfarmlern ein Geviert im dortigen Wald, wo jede Menge geeignete Hölzer für den geplanten Treppenbau zu finden waren.

Natürlich war das harte Arbeit, die nur mit einer Motorsäge zu bewältigen war. Nach einem zweistündigen Einsatz im Wald war der Anhänger mit geeigneten Hölzern voll. Nach dem Entladen auf dem Finkenberg wurde noch Split geholt, mit dessen Hilfe die Tritte belegt werden sollten.

Jetzt waren die zwischenzeitlich eingetroffen Pfadfinder an der Reihe. Zehn junge Männer legten los, steckten unter der Anleitung von Daniel Bok den Treppenaufgang ab und setzten die Begrenzungspflöcke der neu entstehenden Treppe.

An dieser Stelle hat sich der neu angeschaffte Traktor bereits am ersten Tag seines Einsatzes bezahlt gemacht. Ohne die Hilfe dieses Gefährts hätten sowohl die Hölzer als auch der Split im Schubkarren nach oben gefahren werden müssen. Damit wäre es unmöglich gewesen, die Treppe an einem Tag fertigzustellen.

Dass die Vorstände der Jugendfarm den Pfadfindern ein „Mittagessen“ spendierten, war natürlich „Ehrensache“, zumal sich die Jungs mächtig ins Zeug legten, um die Treppe zu bauen.

Zwischenzeitlich gab es noch einen anderen Arbeitseinsatz. Für das Osterferienprogramm wurden die Bauwägen etwas umgestellt, damit der obere Platz für die Kinder ansprechender wird. Mit vereinten Kräften wurden die einzelnen Wägen auf die entsprechenden Positionen geschoben, dort ausgerichtet und mit Keilen und Steinen zusätzlich gesichert.

Ein ganz herzliches Dankeschön an die Pfadfinder, die sich mit großer Freude und noch größerem Arbeitseinsatz für die Jugendfarm eingesetzt haben. Und natürlich sind die jungen Leute auch in der Zukunft immer willkommen – nicht nur zu einem Arbeitseinsatz.