Pfingstferien

Zu Pfingsten, vom 7. bis 10. Juni und vom 13. bis 15. Juni gibt es auf der Jugendfarm ein Ferienprogramm von 10-13 Uhr. Wir erkunden den Finkenberg: welche Tiere leben dort? Was wächst auf den ganzen Hängen und Wiesen?

Vom 7. bis 10. Juni und vom 13. bis 15  Juni gibt es auf der Jugendfarm ein kleines Ferienprogramm von 10-13 Uhr.

Anmelden ist nicht schlecht unter holderbayer@t-online.de, aber ihr könnt auch so kommen. Wir erkunden den Finkenberg: welche Tiere leben dort? Nicht nur Schafe, Hühner und Kaninchen – Es gibt auch verschiedene Vögel und Schmetterlinge! Was wächst auf den ganzen Hängen und Wiesen?

7.6  Pirschpfad  Tiere in Wald und Wiese

Die Wildtiere in aller Regel sehr scheu sind und nicht gerade in dem Moment, wo wir sie zeigen wollen parat stehen. Im Gegenteil fliehen sie, wenn Menschen kommen.  Wir müssen sehr leise sein. Ein Finger vor dem Mund ist unser Zeichen zum Schweigen. Am besten gehen wir einzeln auf die Pirsch und „halten Augen und Ohren offen“! Deshalb verstecken wir Holzsilhouetten von Tieren Die Kinder suchen sie wenn wir sie gefunden haben erklären wir diese kurz und ordnen Tierspuren zu.

8.6 Insekten und Spinnen

Es gibt keinen Lebensraum in denen sie nicht vorkommen! Im Boden wie verschiedene Laufkäfer in der Krautschicht, die Heuschrecken und in den Wipfeln der Bäume: die Feuerwanze. Neben den Honigbienen und Hummeln welche eine wichtige Rolle bei der Bestäubung der Obstbäume spielen gibt es eine Vielzahl von den 6 Füsslern: Ameisen sind genauso Bestandteil der Streuobstwiesen wie Wanzen und Schmetterlinge oder Kurzfühlerschrecken (Heuschrecken) Aber auch verschiedene Käfer oder Ohrwürmer und auch der Apfelblütenstecher oder die verschiedensten Fliegen, in alten sterbenden Bäumen leben Hornissen oder die Schwarze Holzbiene und kleine Schlupfwespen oder Florfliegen.

9.6 Kreative Naturwerkstatt
Gemeinsam sammeln wir Naturmaterialien in der Umgebung und gesellen daraus kleine Kunstwerke oder Gebrauchsgegenstände. Je nach Jahreszeit können das ganz unterschiedliche Dinge sein, z.B. Gestalten mit Weide, Kunstwerke aus Lehmerde und Holz, dekorative Steine, Malen mit Naturfarben, Kunst mit Holz.

10.6 Der Boden lebt
Unser Boden ist keine tote Masse, sondern steckt voller Leben. Welche Organismen kommen darin vor? Was bewirken sie? Warum ist ein gesunder Boden die Grundlage für alles Leben? Wie lebt ein Regenwurm? Warum ist er wichtig in der Natur? Wir erforschen und entdecken vor Ort diese spannende Tierart.Diesen Fragen wollen wir nachgehen und dabei vor Ort selbst entdecken und bestimmen. Auch sind die Böden die Haut der Erde. Durch Erosion wird täglich wertvoller Boden zerstört.. Warum ist das so und was können wir dagegen tun? Auch das sind weitere wichtige Fragestellungen, welchen wir nachgehen können.

13.6 Wiesen, Hotspot der Artenvielfalt und Nahrungsgrundlage

Wiesen sind wie Dschungel – Fressen und gefressen werden ist hier das Prinzip. Was lebt in unserer Wiese, wir beobachten und bestimmen Bewohner der Wiesen  und sehen was ihnen nützt, was ihnen schadet. Wir erstellen Wiesensteckbriefe, Erfahren den Zusammenhang zwischen Bewirtschaftung und Artenvielfalt und  betrachten die Wiese als Nahrungsgrundlage für Wild und Nutztiere. Gleichzeitig ziehen wir daraus Erkenntnisse darüber, was man zuhause und auf den Grünflächen in der Umgebung zur Förderung von Artenvielfalt tun kann.

14.6 Wir erleben das Reich der Sinne

Wir ertasten erhören sehen riechen  schmecken unsere Umwelt so lernen wir sie kennen und so erfahren wir sie . wir wollen mal testen wie gut unsere Sinnens organe sind Wahrnehmung bedeutet, etwas mit den Sinnen zu erfassen und zu verstehen. Was Kinder sehen, hören und fühlen, verbindet sich zu einem Ganzen, das in gleichem Maße aufgearbeitet und interpretiert werden kann, wie Erfahrungen das Kind gelehrt haben, Sinneseindrücke zu verstehen

15.6 Spielen spielen

Wir machen die verschiedensten Spiele mit Naturmaterialen und lernen: Stöcke sind nicht nur zum fechten da. Oder wir machen ein Naturmemory!

Schafschurfest am Tag der offenen Tür!

Sonntag 15. Mai 9.00 -16:00 auf der Jugendfarm in Waiblingen

Jugendfarm Waiblingen e.V. Finkenberg Korber Straße 240 71334 Waiblingen

Sonntag 15. Mai 9.00 -16:00 auf der Jugendfarm in Waiblingen

Kinderprogramm, Spiele, Kaffee und Kuchen, Führung durch die Jugendfarm, Besuch der belgischen Hasen und des Hühnerstalls, originale Schafschur Demonstration (bis 13.00 Uhr)

www.Jugendfarm-waiblingen.de

Offenes Nachmittagsangebot

Hallo, mein Name ist Alex (Alexander Vetter). Seit dem 01.03.22 bin ich der neue pädagogische Mitarbeiter auf der Jugendfarm. Ich freue mich sehr darauf mit unseren Besucher*innen zusammen die Jugendfarm zu entdecken und zu erleben.

Hallo, mein Name ist Alex (Alexander Vetter). Seit dem 01.03.22 bin ich der neue pädagogische Mitarbeiter auf der Jugendfarm. Ich freue mich sehr darauf mit unseren Besucher*innen zusammen die Jugendfarm zu entdecken und zu erleben.

Geburtstagsspenden!

Wir danken Caspars Patentante Ilona Kallis sehr herzlich für ihre Geburtstagssammelaktion! Mit dieser Summe konnten viele Schafe und Lämmer freigekauft werden! Wir bitten auch weiterhin um Spenden 😀

Wir danken Caspars Patentante Illina Kaspar sehr herzlich für ihre Geburtstagssammelaktion! Mit dieser Summe konnten viele Schafe und Lämmer freigekauft werden!

Filme unserer Farmtiere Teil II

Film erstellt von Lena Strobel, 12 Jahre

Wer möchte wie Lena und Julian Bilder oder Videos unserer Farm einsenden?

Zu Film 1 Filme unserer Farmtiere

Weihnachten mit Udo

von Iris Bulling

Udo war ein kleines, hilfloses Lämmchen, als er bei Marion ein neues Zuhause fand. Seine Mutter war nicht mehr auffindbar, doch Marion scheute keine Mühe, ihn mit der Flasche aufzupäppeln. Mit Erfolg!

Udo liebte seine neue Mama und ihre Tochter Ronja mit Inbrunst. Er konnte es kaum ertragen, nicht in ihrer Nähe zu sein und allmählich war es im Ort ein gewohntes Bild, dass er den beiden folgte wie ein Hündchen. Allerdings wuchs er heran zu einem stolzen Schafbock und wurde zu groß, um weiterhin bei ihnen zu wohnen. Es kam der Tag, an dem er umziehen musste auf eine Weide mit anderen Schafen. Aber Marion kam jeden Tag vorbei und so gewöhnte er sich an die neue Situation. Manchmal gab es weiterhin Ausflüge, die er sehr genoss und er war stolz, dass er es war, der Marion zu einigen Events begleiten durfte. Sehr ordentlich benahm er sich immer und achtete darauf, dass er stets in der Nähe seiner Pflegemama blieb. Weglaufen? Also auf so eine Idee wäre Udo nie gekommen!

Kurz vor Weihnachten geschah etwas Aufregendes. Udo und seine Freunde – ja, er hatte sich inzwischen wirklich angefreundet mit seinen Artgenossen auf der Weide! – wurden von Marion und Ronja zu einem Spaziergang abgeholt. Sie wanderten einträchtig durch ein paar Straßen und kamen schließlich zu einem altehrwürdigen Gebäude mit einem hohen Turm. Auf der freien Wiese davor war eine wunderschöne Krippe vorbereitet, vollgefüllt mit leckerem Heu. Und frisches Gras war zur Genüge noch auf dem Rasen. Das war ein Platz zum Wohlfühlen!

Das dachten anscheinend auch die vielen Leute, die sich nach und nach hier einfanden und Udo und seinen Freunden zuschauten. Doch von denen ließ er sich nicht stören. Nur wenn Marion oder Ronja kamen, rannte er gleich zu ihnen und genoss es, sie wieder in seiner Nähe zu haben.

Am Abend leuchtete warmes Licht durch die bunten Fenster des Gebäudes und Udo legte sich hin und genoss diese besondere Atmosphäre. Toll, dass man als Schaf so etwas erleben durfte.

Zwei Tage später passierte wieder etwas Besonderes. Ein paar junge Männer kamen auf die Wiese und brachten Holzlatten mit. Diese bauten sie zusammen zu einer bescheidenen Holzhütte. Ja, die war wirklich bescheiden, nicht einmal eine Tür bekam sie! Dann schleppten sie eine zweite, winzig kleine Krippe an, in der nur ein bisschen ungenießbares Stroh war, wie Udo feststellte, als er den Inhalt beschnupperte.

In diese Krippe legte einer ein Baby, während die anderen gemeinsam zwei Personen anschleppten. Die Frau war wahrscheinlich die Mutter, sie kniete mit gefalteten Händen neben der Minikrippe und schaute zum Himmel hinauf, der Mann stützte sich schwer auf einen Stock und blickte ernst auf das Kind.

Udo beobachtete alles aus der Ferne, bis die jungen Männer mit ihrer Arbeit fertig waren. Nun aber wurde er neugierig und ging Schritt für Schritt vorsichtig näher. Schließlich stand er neben der Krippe und beobachtete neugierig das Baby. Es war fast nackt, nur ein weißes Tuch lag über seinem Bauch. Udo stupste es mit der Schnauze an. Meine Güte, das Baby war eiskalt, das musste doch frieren! Erregt stupste Udo den Mann an. Doch der rührte sich nicht.

Nun versuchte Udo es bei der Mutter, die reagierte aber genauso wenig. Stattdessen starrte sie nur weiter in den Himmel. Was waren das nur für Eltern? Also wenn Marion damals so mit ihm umgegangen wäre, er wäre bestimmt nicht so ein stolzer Schafbock geworden.

Nun gut, wenn die Eltern nicht wussten, wie sie das Baby zu behandeln hatten, dann musste eben er dafür sorgen, dass der arme Tropf nicht mehr so sehr frieren musste. Er hatte auch schon eine Idee. Er rannte zurück zu der gutgefüllten Krippe, an der sich einige seiner Schafsfreunde noch labten, und zog einen großen Happen frisches Heu heraus. Aber er fraß es nicht, sondern trug es zu dem Baby. Behutsam breitete er es über dem Kindchen aus, aber es deckte nur spärlich. Er musste eine weitere Portion holen. Also machte er sich erneut auf den Weg.

Inzwischen waren die anderen Schafe auf seine Aktion aufmerksam geworden und kamen angelaufen, um zu sehen, was er da so tat. Allerdings hatten nicht alle Verständnis, eines fing sogar an, sich von dem Zudeckheu wieder etwas herauszuzupfen und zu mampfen. Wütend stampfte Udo mit seinem Vorderbein auf. „Lass das hier liegen!“ blökte er böse. „Wenn du fressen willst, ist genug da hinten!“

Als Udo das Baby bis zur Nasenspitze mit Heu bedeckt hatte, legte er sich zufrieden neben die Krippe. Jetzt hatte das Kindchen es schön warm und er konnte beruhigt schlafen.

So fand Marion ihn am nächsten Morgen. Er erhob sich, als sie sich näherte und lief ihr wie immer aufgeregt entgegen. Als sie die Situation erfasste, kraulte sie ihn gerührt am Nacken. „Du bist schon etwas Besonderes, Udo“ meinte sie lächelnd und er rieb den Kopf an ihrem Arm, weil er spürte, dass er ihr eine schöne Überraschung hatte machen können. Da kam gerade der Pfarrer vorbei und gesellte sich zu den beiden. Auch er war beeindruckt.

„Wenn das kein Weihnachtswunder ist“ rief er aus. „Da zeigt so ein Tier, dass jeder etwas Gutes tun kann – man muss es nur sehen!“

Ganz bestimmt hat Udo sich einen Platz im Himmel verdient. Aber nach Weihnachten darf er erst einmal umziehen auf die Jugendfarm Waiblingen – und das ist zumindest schon ein Tierparadies!

Hühnerleben

Ob Gute-Nacht-Geschichte oder Krankenlager, die Hühner halten Marion auf Trapp!

Gute Nacht Geschichte mit den Strobels
Die ersten Federn wachsen wieder!
Landleben vor der Haustür
Rangordnung

Krankenbesuch von Familie Hase 🐰. Ein Huhn wurde von anderen Hühnern wegen der Rangordnung sehr schwer verletzt und wohnt jetzt bei mir zu Hause 🐓

Ein neues Leben

Die geretteten Hühner kommen an in ihrem neuen Zuhause.

Das erste Mal im Leben Sonne tanken😀